CARLs Garten-Treffen

Jeden Donnerstag ab 18 Uhr treffen sich CARLs Gärtner zum gemeinsamen Arbeiten im Garten. Gäste und Interessierte sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen, um sich zu informieren oder auszutauschen. Auch wenn ihr gerne mitgärtnern wollt, seid ihr willkommen.

 

Wir freuen uns auf euch!

Wir hätten noch ein oder zwei Plätzchen frei...

Auch wenn derzeit alle Hochbeete belegt und in Nutzung sind, gibt es noch Platz für neue Beete und Gartenfreunde.

Bei Interesse einfach vorbeikommen (Garten-Treffen) oder eine E-Mail schreiben an: carls.garten@zechecarl.de.

Kontakt zu CARLs Garten

Ihr möchtet noch mehr Infos zu CARLs Garten bekommen? Dann kontaktiert Markus Poganatz unter carls.garten@zechecarl.de.

Dank an:

Die Entstehung von CARLs Garten im Rahmen von "Essen 2017. Grüne Hauptstadt Europas" wurde gefördert von der Bezirksvertretung V der Stadt Essen.

CARLs Garten - Der Gemeinschaftsgarten auf Zeche Carl

Alle sind eingeladen, mitzutun: Nachbarn, Hobbygärtner*innen, Familien, Vereine und Initiativen, Schulen, Kindergärten, Geflüchtete und (schon) Einheimische – einfach jede und jeder, die Lust und Zeit haben, sichgemeinsam mit anderen zu gärtnern. Ob jemand zur Selbstversorgung mit frischen und gesunden Lebensmitteln ein Beet bewirtschaften möchte oder Blumenliebhaber*in ist, ist in dem Fall nebensächlich. Wer aber obendrein noch Lust auf soziale Kontakte, Austausch und GEmeinschaft hat, ist in CARLs Garten goldrichtig.

 

Wir wollen gemeinsam etwas auf die Beine stellen und das Leben auf CARL. und im Stadtteil bereichern.

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CARLs Garten: Zechengarten reloaded - Die Projektidee

Zechen und Gärten gehörten eigentlich immer irgendwie zusammen. Mit Beginn des Kohleabbaus und der Industrialisierung hatten die Gärten in den Siedlungen eine wichtige Aufgabe: Pragmatisch, funktional angelegt und genutzt, waren sie Jahrzehnte eine feste Größe bei der Lebensmittelversorgung der Bergmannsfamilien. „Der Schwatz über den Gartenzaun“ trug dabei sicherlich auch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.

CARLs Garten ist eine Reminiszenz an diese Tradition. Er gibt den Menschen wieder die Gelegenheit, sich selbst mit Lebensmitteln zu versorgen. Oder ein reines Schmuckbeet anzulegen. Eben die Natur nach eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen zu gestalten.

Heute hat der Garten auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Als generationen- und nationalitätenübergreifendes Angebot an Nachbarn aus dem Stadtteil ist er Ort der Begegnung und des gemeinsamen Tuns, des gelebten Miteinanders. Die Gärtner*innen übernehmen Verantwortung und setzen sich mit aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit und Ökologie auseinander. Zugleich sind sie (teilweise) aktiv in verschiedenen Netzwerken zu diesen Themen engagiert.

Darüber hinaus gibt es eine enge Anbindung an das soziokulturelle Zentrum Zeche Carl. So laden die Gärtner*innen im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen des Zentrums die Besucher*innen in den CARLs Garten ein. Sie informieren und bieten Mitmachaktionen für Klein und Groß an. Und machen so CARLs Garten für jede*n in seiner Vielfalt erlebbar.

Aber auch außerhalb dieser festen Termine steht das Gartentor jederzeit offen und Besucher*innen sind herzlich willkommen.

Eine (ganz) ausführliche Projektbeschreibung von CARLs Garten steht hier zum Download zur Verfügung.

 

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CARLs Garten leistet einen Beitrag zur biologischen Vielfalt

Das Thema "Lebensqualität" ist für uns alle von großer Bedeutung. Eine intakte Natur und Naturerleben sind wesentliche Bestandteile von Lebensqualität. Biologische Vielfalt bedeutet in diesem Zusammenhang auch hochwertiger Lebensraum, Orte an denen sich Menschen gerne aufhalten, die ihnen gut tun. CARLs Garten ist so ein Ort: Eine grüne Oase umgeben von einem wunderschönen Industriedenkmal.

 

Gleichzeitig möchten wir zeigen, dass Menschen selbst ein wesentlicher Faktor zum Erhalt und/oder Ausbau der Biodiversität sind. Sie selbst können sich aktiv daran beteiligen, auch im vermeindlich "Kleinen" - gerne auch in CARLs Garten.

 

Darüber hinaus tragen die Gärtner*innen mit der Wahl ihrer Obst- und Gemüsesorten, Sträuchern und Blumen bewusst dazu bei, die Biodiversität zu stärken, aber auch Insekten und Tieren eine neue Heimat zu bieten. Von alten Gemüsesorten bis hin zu Insektenhotels - CARLs Garten hat für alle(s) Platz.

 

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Geschichten und Aktionen rund um CARLs Garten

In und um CARLs Garten herum gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Kommt vorbei uns schaut selbst!

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Altenessener Kulturwäscheleine

Das Kunstprojekt ist eine Mitmachaktion der Ruhrpott-Revue e.V. in Kooperation mit der Zeche Carl für die Bürger*innen des Stadtteils Altenessen. In Corona-Zeiten wo Menschen aus gesundheitlichen Gründen auf Distanz gehen sollen, setzt dieses Kunstprojekt ein Zeichen für Gemeinschaft: Es zeigt, dass Kultur verbindet und macht den nachbarschaftlichen Zusammenhalt sichtbar

So wie die Ruhrpott-Revue in ihrer Theaterarbeit die Vielfalt des Alltags in Altenessen auf die Bühne bringt, so wird im Herbst die Wäscheleine, rund um CARLs Garten, mit selbstgemalten Bilder, Bastelarbeiten, Fotos, Gedichte, Gedanken oder Texten von Groß und Klein die kreative Vielfalt des Stadtteils Altenessens repräsentieren.

Die Bürger*innen Altenessens sind aufgerufen, kleinen Kunstwerken, Ideen und Entwürfen einzureichen und so einen persönlichen Teil zu einem Gesamtkunstwerk beizutragen. Weitere Infos auf Facebook/Ruhrpott-Revue-Theater.

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CARLs Garten hat ein Regensegel bekommen

Wassergewinnung ist für viele Gemeinschaftsgärten ein großes Problem, denn oft gibt es keine naheliegenden Möglichkeiten, dass benötigte Nass in die Gärten zu bekommen. Eine wunderbare Methode, die zugleich auch extrem nachhaltig ist, ist der Einsatz von Regensegeln, die das Regenwasser auffangen und in große Behälter fließen lassen.

 

Im Juni 2019 fand ein Workshop zum Thema "Regensegel- Bau" in CARLs Garten statt. Unter fachkundiger Anleitung von Frank Münter und der Projektleitung von Markus Spitzer-Pachel konnte Teilnehemende aus verschiedenen Gemeinschaftsgärten in Essen die Kunst des Regensegel-Baus erlernen. Das "Probestück" ist auch in CARLs Garten zu bewundern.

Ein Bürgerprojekt entstanden im Rahmen der Ideenbörse 2018 und gefördert von der Grüne Hauptstadt Agentur.

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